Der sprechende Affe

Unser Ur-urenkel?

Ein Blick in die Zukunft: Unser Ur-urenkel?

Na klar glaube ich an die Evolution. Das tut ja wohl jeder. Schließlich sehen wir ja auch täglich wie sie in der Natur funktioniert: Das ist so wie mit den Heino-Platten die unsere Omas, und die Dieter Bohlen Hits die unsere Mütter gehört haben: Wer die nach dem 2456. Mal nicht auswendig konnte, der war einfach verhaltensgestört, auch wenn das Auswendiglernen unfreiwillig und unter Wutkrämpfen stattfand.

Was die wenigsten Leute jedoch über die Evolution wissen, ist, dass sie manchmal auch Rückschritte macht. Das ist so wie bei Autos (was ja manchen Fahrern bis heute auch noch verborgen blieb): sie haben auch einen Rückwärtsgang, was bedeutet, man kann damit auch rückwärts fahren, und muss demnach nicht unbedingt 2 Meter Abstand zum vor sich parkierenden Auto lassen (Sag’ das mal unserem Nachbarn!).

Und so ist es auch mit der Evolution. Sie hat einen Rückwärtsgang. So ist es z.B. eindeutig bewiesen (wie ja alles an der Evolution, denn sonst hätte man ja wohl nicht die Frechheit, uns das Gesülze von früh bis spät vorzusingen), dass Wale einst zu Landtieren mutierten, und dann wieder zurück in’s Wasser marschierten. Ihr könnt euch das bestimmt gut vorstellen, Kinder!

Nun, meine persönliche Theorie, auf meinen persönlichen Beobachtungen (wie z.B. dem Parkierverhalten meines Nachbarn) basierend, ist die, dass wir uns gerade mal wieder in einer solchen Rückwärtsphase der Evolution befinden. Das heisst, so wie einst der Wal wieder freiwillig in’s Wasser marschierte (obwohl der Döspaddel es sicher hätte riechen können, dass die Landbewohner einst die Erde dominieren und ihn ausrotten würden), so mutiert der Mensch gerade wieder freiwilling zum Affen: Chimpansus Erectus = Der sprechende Affe: unser Nachfahre.

So hat zum Beispiel die Biologielehrerin meines kurz vor dem Abitur stehenden Sohnes noch nie von dem Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution gehört (wie wahrscheinlich 99% der Biologie unterrichtenden Leser dieses Blogs auch nicht), sondern plappert jeden Morgen nur munter das nach, was ihr selbst dereinst eingetrichtert wurde, ungeachtet etwaiger neuer Erkenntnisse der Wissenschaft, wie z.B. der Widerlegung der Darwinschen These (der übrigens den Beginn unserer Mutation zum C.E. markierte, was man auch schon genau an seinen Gesichtszügen erkennt), dass Materie plus Energie (auf deutsch: Urschleim, Blitz rein, fertig) genügte um Leben hervor zu bringen. Es stellt sich nämlich heraus dass die Evolution aus dem selben Grund nicht funktionieren konnte, aus dem sie gerade wieder den Rückwärtsgang einlegt: So wie bei uns ohne Moos nix los ist, so läuft bei Mutter Natur und Tante Evolution nämlich auch nüscht ohne Information.

Für Mitglieder der jüngeren Generation will ich versuchen zu erklären was das war, Information. Ah, ich weiss: Information war so etwas ähnliches wie “Texten.” Nur dass man dabei nicht nur sinnlose und willkürlich aneinander gefügte Worte von deinem Handy zu dem deiner 3 Bänke weiter sitzenden Schulkameradin transferierte, sondern Dinge die man tatsächlich wissen musste um zu überleben. (Wissen war übrigens etwas, das vor langer Zeit auch noch in Schulen vermittelt wurde, aber das war vor der Rückwärtsmutation in der wir uns gerade befinden).

Wie zum Beispiel: “Ey, Alter, fahr’ nich’ mit deinem Skateboard gegen die Wand, sonst siehst du hinterher Scheisse aus.”

Information enthielt Fakten, die man zum Leben brauchte. Und das geht ständig in jeder einzelnen Zelle ab (das sind winzigen Dinger aus denen unser Körper und alles was lebt besteht), und zwar mega-heftigst. So ungefähr wie bei einem Computer, nur eben dass in der Zelle nicht nur Spiele laufen wie “Der letzte Zombiekiller” und “Mach sie alle tot,” sondern auch nützliche Dinge wie 1+1=2 (Keine Angst, das werdet ihr auch noch lernen, spätestens sobald die Evolution wieder ihren Vorwärtsgang gefunden hat, falls das je der Fall sein wird).

Jemand hat sogar gesagt, dass so viel Inforrmation in einer einzigen Zelle steckt, dass wenn man die in Bücher fassen würde (das waren Dinger mit denen man Information übermittelte, vor Handys und Email und so), könnte man aus den Büchern einen Turm bis zum Mond bauen und zurück. Also genug Info für Unmengen von Computerspielen…

Aber ich will ja jetzt hier nicht weiter rumstressen und eventuell auch noch den Lauf der Evolution beeinträchtigen, denn die hat ja schließlich ihr Ziel vor Augen: den Chimpansus Erectus. Wie ein altes schlaues Buch (Beschreibung von “Buch” siehe oben) mal sagte: Es gibt nichts neues unter der Sonne.

Es war alles schon mal da: im Fernsehen. So wie der Film in dem New York unter Schnee und Eis verbuddelt war und im Winter darauf isses auch echt passiert, und es war arschekalt. Zwar nicht in New York, aber in unserm Dorf. Naja, und das mit der Evolution ist so wie in dem Film “Planet der Affen.” Da liefen die Affen auch labernd rum. Also, irgendwie freu’ ich mich sogar schon ein bisschen drauf. Endlich wieder von Ast zu Ast schwingen können (falls wir noch ein paar Bäume stehen lassen). Hach, die Evolution is’ herrlich (äh, ich mein’ super cool, oder voll krass, oder so)!

Eine Antwort zu „Der sprechende Affe“

  1. 2012 – Anbruch des Neuen Zeitalters der Evolution? « Evolution ist Fakt sagt:

    [...] wissenschaftlichen Hypothesen erörtert, dass sich die Evolution des Menschen z. Zt. im Rückwärtsgang befindet, so ähnlich wie damals, als die Wale die Gosche voll von ihrem Nordic Walking Trip hatten [...]

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