Endlich (mal wieder): Das fehlende Glied gefunden

November 19, 2009 von flusenfalle
Bild: Der Fund der alle bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Kopf stellt: das fehlende Glied aus der Ackerstraße in Berlin

Bild: Der Fund der alle bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Kopf stellt: das fehlende Glied aus der Ackerstraße in Berlin

Walter G. ist überglücklich. „Ick hätt’ ja nie jedacht dett se dett Ding mal bei mir finden würden.“

Wie immer war es auch diesmal eher ein glücklicher Zufall, dass die Paläonthologin Elfriede Spanner augerechnet zum richtigen Zeitpunkt in das Badezimmerfenster von Herrn G. spähte.

„Als ich die Beschaffenheit des Fundstücks genauer analysierte war mir sofort klar, dass wir hier auf etwas besonderes gestoßen waren“ bemerkte sie gegenüber den Pressevertretern von National Geographic, dem Stern & Co.

Zunächst waren die internationalen Akademiker skeptisch, da es das erste Mal war, dass ein Körperteil eines noch lebenden Wesens die Verbindung zu unseren Vorfahren darstellen soll, aber, so Prof. Spanner, „Die Öffentlichkeit wäre vorher einfach noch nicht dafür bereit gewesen.“

Bisher war es immer ein Stück von einem Kierferknochen oder ein Backenzahn gewesen der unsere Vorfahren wie „Lucy,“ den Piltdown Mann oder ähnliche freundliche Affenmenschen zum Leben erweckt hatte, aber „Mandy,“  unser neuster Urahne (weil Barry Manilows gleichnamiger Song zum Zeitpunkt der fantastischen Entdeckung im Radio lief), soll der bei weitem bislang größte Durchbruch der Wissenschaft des 21. Jahrhunderts sein.

Die amerikanischen Kollegen reagierten zunächst etwas kritisch auf die Verlegung der Wiege der Zivilisation von Afrika nach Berlin, aber auch sie gewöhnten sich nach genauen Untersuchungen des Fundes an die Fakten sowie an die neue englische Schreibweise des „missing Limp.“

„Schließlich sagte schon Kennedy, ‘Ick bin ein Berliner.“ So ein Kommentator der Universität von Chicago. Man zieht auch die Möglichkeit in Erwägung, dass der Mensch statt vom Affen tatsächlich vom Bären abstammen könnte.

„Die Zeit war reif für neue Erkenntnisse,“ kommentiert Spanner stolz vor Fotografen der internationalen Presse, denen sie „Mandy“ in voller Größe präsentiert.

Walter G., dem die neue Aufmerksamkeit um sein bestes Stück kaum peinlich ist: „Dett Opfer muss ick jetz’ eenfach bringen. Et jeht ja um de Wissenschaft.“

Der Verleger von National Geographic stimmt dem zu. „Die Leute hatten langsam die Nase voll von Affenmenschen, ihrem Image als hochmutierte Affen, und von Kreationisten die sich am Schädel und unter den Armen kratzen wenn sie das Wort „Evolution“ hören. Wir mussten etwas neues versuchen, und wir glauben die Öffentlichkeit ist jetzt bereit dafür.“

Der wegen Steuerhinterziehing inhaftierte Kreationist Kent Hovind kommentierte zu dem neuen Fund aus seiner Zelle: „Statt Affentheater lassen sich die Leute jetzt einen Bären aufbinden“ und verglich die Berliner Akademiker mit „Sodom und Gomorrah.“

Von guten Atheisten (und Nationalsozialisten)

November 18, 2009 von flusenfalle

Thomas aus Berlin findet es „amuesant, wie hier mit aller macht versucht wird, uns atheisten mit den nazis gleichzustellen.“

Dabei muss ich allerdings klar stellen, dass mein Vergleich sich weniger auf Atheisten generell bezieht als auf jene militanten Verfechter des Unglaubens, die meinen sie müssten ihre Philosophie, die ja eh schon pausenlos in der Glotze und in unserem von Adolf übernommenem Schulsystem gepredigt wird, auch noch in unzähligen Kommentaren im Internet verbreiten, sobald sie Ausschnitte eines Dokumentarfilms von Wissenschaftlern aus der Intelligent Design Ecke finden, so wie eine Meute von Bluthunden die undedingt überall ihr Revier markieren müssen.

 

Die Gemeinsamkeiten zwischen der Ideologie sowie den Taktiken von solchen Leuten und ihren Stiefel-schwingenden Vorfahren finde ich allerdings eher bedrückend als amüsant:

 

Andersdenkende werden durch das „Rotten-System“ eingeschüchtert, sich der gleichen Denkweise, die der Mehrheit eh schon durch Zwang eingetrichtert wurde, auch anzupassen, nach dem Motto, „Jeder Widerstand ist zwecklos.“

 

Gott sei Dank trifft das nicht auf alle Atheisten zu. Es gibt auch solche, die regelrecht „christliches“ Verhalten an den Tag legen können, so wie der Agnostiker Bruce Sheiman aus New York, der soeben ein Buch veröffentlichte, in dem er dem Gesülze der miltitanten internationalen Atheistenbewegung (auch „Neue Weltordnung“ genannt) das ja sonst pausenlos aus allen Röhren dröhnt, widerspricht und behauptet, dass der Einfluss den die Religion generell auf die Menschheitsgeschichte hatte, eher positiv als negativ war.

 

Vor solchen Atheisten nehme ich natürlich den Hut ab und sage, sie sind bessere „Christen“ als so mancher von denen die sich selbst so nennen.

 

Aber es gab ja auch unter den Nationalsozialisten gute Leute, wie Oskar Schindler. Nur sind die „guten“ leider so gut wie immer und überall in der Minderheit.

 

Die Ähnlichkeiten zwischen den Regime- und Doktrinverteidigern unserer heutigen Zeit mit denen aus vergangenen Regimen beschränkt sich übrigens nicht nur auf die Rechstextremen.

Wir finden die selben Taktiken (und dieselbe Kernideologie, die ja praktisch auf der Evolutionstheorie basiert) natürlich auch in Stalins Sowietunion oder Maos China.

Der einzige Unterschied heute ist der, dass Andersdenkende und „Dissidenten“ hierzulande momentan noch nicht systematisch ausgerottet werden. Aber wer die Zeichen der Zeit erkennt, der sieht dass sich das nur allzu rapide ändern könnte.

„Demokratie“ funktioniert nämlich nur so lange alle sich den Wanst voll hauen können und mit ihrer Flasche Bier vor der Glotze sitzen können.

Sobald ihnen diese Lebensnotwendigkeiten genommen werden, schreien sie nach dem nächsten „Führer“ der wieder Ruhe und Ordnung in’s Land (oder die Welt) bringt und das Gesindel ausrottet das an allen Schuld ist: Gestern die Juden, heute die Muslime, morgen die Christen – und alle anderen „Terroristen.“

 

Gedankendiktatur

November 14, 2009 von flusenfalle

silenced

Es ist ja nicht so als ob Leute, die die Evolutionstheorie anzweifeln und an einen Schöpfer glauben in der Mehrheit wären, oder auch nur irgendeine Bedrohung für die pseudowissenschaftliche Diktatur im etablierten Bildungswesen darstellen würden, was ihre Zahlen anbelangt.

Die Macht gehört – genau wie hier vor 70 Jahren, oder in Stalins Russland oder Maos China – den Evolutionisten.

Darum nervt es mich, wenn die Hexenjäger der Gedankendiktatur es Andersdenkenden vergraulen wollen, ihre Meinung öffentlich zu machen, was bestimmt mehr Mut erfordert als die mit der Rotte heulende „Hund friss Hund“ Meute, die es nicht verkraften kann, dass einer das Ammenmärchen vom mutierten Affen mal nicht schluckt, jemals besitzen wird.

Der einzige Unterschied zwischen damals und jetzt ist, dass sie uns momentan nicht in Konzentrationslager schicken können, aber wie ich den Fortschritt der „Evolution“ sehe, kann sich das jederzeit rapide ändern.

Schließlich will man doch der Theorie von „nur der Stärkere überlebt“ ein weinig unter die Arme greifen, wenn es schon sonst keine Beweise für sie gibt, und den paar widerspenstigen Rebellen zeigen wer hier der Stärkere ist, der sicher stellt dass der Schwächere nicht überlebt.

Wenn jetzt jemand daher kommt und sagt, „Aber Bush war auch Kreationist“ ist das nur ein weiterer Beleg für meine Theorie, das Gegenteil der Evolution: dass der Mensch jede nur mögliche Lüge schluckt die im Fernsehen erzählt wird, eine Begebenheit die die größte Massenverblödung der Geschichte der Menschheit bewirkt hat.

Wenn Bonhoeffer andeutete dass die Deutschen zu seiner Zeit dumm waren, hat er nur die winzige Spitze des Eisbergs gesehen, verglichen zur heutigen Zeit.

Die Neandertaler waren wenigsten noch mit ein paar lebensnotwendigen Fakten vertraut.

Was natürlich das Ganze auf die Spitze treibt, ist dass der ganze Bockmist der da tonnenweise in Hirne gepumpt wird, „Wissen“ genannt wird, und jeder Durchschnitts-Asi sich für zehn mal schlauer hält als alles vorher dagewesene.

Die Evolutionstheorie hat ganze Arbeit geleistet: die Menschen denken, sie werden automatisch schlauer, egal wie blöd sie sind. Und dieser Prozess wird dann auch noch vom Gesetz erzwungen, einem Gesetz, wohlgemerkt, das wir Adolf Hitler zu verdanken haben.

Was dieses Gesetz im Großen und Ganzen in der Realität besagt ist, dass nur solches Gedankengut als Fakt angesehen werden darf, das in den Schulen (und Medien) verbreitet wird. Vorgekaute Schlussfolgerungen sind das einzig erlaubte Wissen, und Querdenkern wird keine Chance gegeben.

„Wagen es trotzdem noch Vereinzelte von ihnen, gegen die Gedankendiktatur aufzumotzen, dann haben wir ja noch unsere regimetreuen Hetzhunde, die dann unseren Quark den wir ihnen eingetrichtert haben, als Kommentare posten zu jedem Beitrag den die Abtrünnigen zu leisten haben…“

Was diese systemtreuen Verteidiger des genehmigten „Wissens“ beweisen, ist, dass die Gehirnwäsche des 21. Jahrhunderts mindestens so gut funktioniert wie die Mittel Hitlers, Stalins und Maos.

„Es lebe die Diktatur! Es lebe die Meute! Nieder mit den Einzelgängern! Weg mit dem Querdenkerpack und Tod den allerniederträchtigsten Verrätern an unserer geheiligten Kuh der Evolutionswissenschaft, den Kreationisten!“

Flatus ad nauseam

November 14, 2009 von flusenfalle

Die Mitbegruender der deutschen Bildung

 

Na, da fühlen sich die Wunderkinder unserer neuen Herrenrasse aber ganz schön auf den Schuh gepinkelt, wenn da ein Kreationist daher kommt, und den Namen einer seiner Götzen in den Mund nimmt (in diesem Fall die Stringtheorie).

 

Zugegeben, es mag in der Stringtheorie von anderen Dimensionen die Rede sein als der höheren Ebene von der ich (im letzten Post) rede, die unserer Zeitstruktur nicht unterlegen wäre, und auch nicht denselben Gesetzen von „Anfang und Ende.“

 

Ich habe lediglich die Stringtheorie als Referenz zur Existenz weiterer Dimensionen als der uns bekannten gezogen, da die meisten Leute heutzutage generell doch recht wenig mit dem Wort „Dimensionen“ anfangen können.

 

Dass man die Existenz Gottes „physikalisch nicht aufspüren“ könne wie Schlauberger Jaddy behauptet, ist natürlich Ansichtssache, beziehungsweise eine Frage dessen ob der mit der „Ansicht“ Augen im Kopf hat oder nicht.

Da den meisten unserer oberschlauen Gymnasiasten aber das Sehen spätestens nach der 9. Klasse abgewöhnt wird und lediglich durch das alles-regierende oberste Gebot des 4.Reiches ersetzt wird, „Du sollst nicht an einen Schöpfer glauben,“ sind es nicht die Gläubigen die den Allmächtigen in der physikalischen Welt nicht aufspüren, sondern die Atheisten, die sich auf Gedeih und Verderb weigern, das zu tun.

 

Für Christen oder Gläubige war ein Schöpfer physikalisch anhand Seiner Schöpfung schon immer aufspürbar – so lange unsere schlauen gebildeten Jungs uns noch etwas von der Schöpfung übrig lassen, heisst das.

Wer natürlich in einer verqualmeten Großstadt lebt in der man kaum noch den Himmel sieht, geschweigedenn einen Baum, dem wird so etwas natürlich schwerer fallen.

 

Und was soll überhaupt das Bullshit-Argument, von wegen, „der Initiator darf aber laut der gleichen Argumentation selbst nicht komplex sein…“? So ein Schwachsinn!

 

Als ob der Initiator des Universums irgendeiner menschlichen Argumentation unterlegen oder verpflichtet wäre.

Das ist wahrscheinlich das Problem wenn man nur noch in einer Welt von Theorien lebt und keinen Bezug mehr zur realen Welt mehr hat.

 

(Da wäre ich mal gespannt auf Jaddy’s Definition von „Sex.“)

 

Wie ein kleiner Kindergärtner versucht er verzweifelt, doch noch eine Kiste mit dem Aufkleber, „Aber irgendeiner muss Ihn doch erschaffen haben“ für den Allmächtigen zu finden, der wahrscheinlich den Kopf schüttelt und mit der Zunge schnalzt… Tsk…tsk…tsk.

 

Wie gesagt, bereiten uns unsere hochgebildeten Agnostiker mit ihrer zwanghaften Intoleranz gegenueber Andersdenkenden seeehr viel Schmerz zwischen den Ohren…

Aber was kann man anderes erwarten, bei solch einem Erbe?

Lineares Denken (oder: Flachländer)

November 13, 2009 von flusenfalle
Flachlaender

Flachlaender - Zweidimensionales Denken populaerer denn je

Eines der häufigsten Argumente das unsere Ach-so-schlauen atheistischen Mitbürger gegen die Existenz Gottes bis zum Erbrechen verwenden, ist die hochintelligente Frage, so wie z.B. gestellt von „Horulis“ als Kommentar auf unseren Videoclip „Warum das Leben nicht von selbst entstehen konnte“ (lediglich Zusammenschnitte aus dem Dokumentarfilm „Dem Geheimnis des Lebens auf der Spur„): „wenn alles einen schöpfer brauch , wer schuf gott ? „

Wahrscheinlich hat Horulis nie Deep Space 9 geguckt. (Wär ja auch wahrscheinlich viel zu heftig gewesen…)

In der ersten Folge dieser Sci-Fi-Serie (von der manche sagen dass sie wohl der beste Ableger der Star Trek Reihe war) wird unser Held Captain Sisco (Später auch als „der Abgesandte“ oder schlicht „der Sisco“ bekannt) auf einer Reise durch ein Wurmloch von den Bewohnern desselben, den „Propheten“ entführt. Das heisst, nur sein Geist wird gekidnappt.

Es handelt sich bei den „Propheten“ um geistige Wesen, sprich, Bewohner einer anderen Dimension.

Dass unser Universum mehr als die uns bekannten 4 physikalischen Dimensionen (Länge, Breite, Höhe plus Zeit) benötigt um zu existieren, ist übrigens schon lange keine Science Fiction mehr, sondern spätestens seit der String-Theorie anerkannte Wissenschaft.

Die „Propheten“ fühlen Sisco auf den Zahn um herauszufinden was für eine Art Wesen jene Zweibeiner sind die da ihr Habitat invadieren, und ob sie gutmütig oder feindselig sind. Durch seine Gedankenzüge stellen sie fest, dass die menschliche Denkweise eine Eigenschaft hat, die sich von der ihren existenziell unterscheidet:

Sie bemerken immerzu, „Lineares Denken.“

Sprich: unsere menschliche Denkweise basiert auf linearer (quasi eindimensionaler) Ebene. Alles beginnt bei Punkt A, geht zu Punkt B, usw. Für die Propheten ist das alles ziemlich primitiv.

Was also die Leute tun, die versuchen, Gott in ihr lineares Denkschema zu pressen indem sie fragen „Ja wer hat denn dann Gott erschaffen?“ ist, einer höheren Dimension die selben Regeln aufzuerlegen denen wir in der unseren untertan sind.

Das wäre dann vergleichbar mit dem Akt eines vierjährigen Kindes das um 7 in’s Bett muss und seinen Eltern befiehlt: „So, dann müsst ihr jetzt auch schlafen.“

Wir mögen nicht allzuviel über jene andere Dimension, die „Geistwelt“ wissen, aber eines verraten uns die Quellen: Sie ist nicht unserer Zeitrechnung unterlegen. Daher wird Gott auch „der Ewige“ genannt.

(Christen die behaupten es gebe keine Geistwelt schiessen sich uebrigens selbst in’s Bein, da Gott Selbst Geist ist (Joh.4:24).)

Und nur weil lineare „von A nach B“ Denker Schwierigkeiten damit haben, sich so etwas wie einen Kreis, geschweigedenn einen Ball (Drei Dimensionen…. Uiiiiiihhh!) vorzustellen, bedeutet das nicht, dass es so etwas nicht gibt.

Bereits im Jahre 1884 schrieb der Engländer Edwin Abbott ein Buch über solch zweidimensionale Eintöner, die auch im 21. Jahrhundert noch die Welt beherrschen, und nannte es „Flachland“ (auch „Flächenland“ in anderen Übersetzungen), eben über jene überragende (wenn auch hinterbliebene) Mehrheit, denen nichts schwerer fällt, als sich vorzustellen, dass es möglicherweise etwas höheres als ihre eigene Existenzebene geben könnte.

Nur weil die Realität einer 3., 4., oder gar 5. Dimension die Gehirnkapazität und das Fassungsvermögen des Großteils unserer sich vorzugsweise auf 2 Dimensionen beschränkten Mitmenschen überschreitet, bedeutet das keineswegs, dass diese weniger echt seien, oder dass die schmerzhafte Ignoranz der Flachländer auch nur den geringsten Einfluss auf sie hätte.

Das einzige was diese steinharte Ignoranz bewirkt, ist, dass sie das Leben denen schwerer macht, die – obwohl auch noch in dieser Welt zu Gast – weiter sehen können als bis zur eigenen Nasenspitze, und ihnen sehr sehr viel Schmerz zwischen den Ohren bereitet.

Es kommt dann zwar viel Geschrei, „Dann überzeug’ mich doch…“ aber man kann die Fähigkeit, die eigene Arroganz beiseite zu lassen und für einen Moment lang in Erwägung zu ziehen, dass es eine höhere Eben geben mag als die eigene, die den Regeln des physikalischen Universums nicht untertan ist, nur schwerlich durch Argumente vermitteln.

Wahrscheinlich übertrifft es einfach die Vorstellungskraft der meisten Leute, dass es ausserhalb unseres gigantischen Universums noch etwas größeres geben könnte, das es hervorgebracht hat.

Aber anzunehmen dass der Schöpfer des Universums den selben Regeln wie Seine Schöpfung unterliegt, wäre genau so wie die Annhame, dass ein Architekt ebenfalls aus Backstein und Mörtel bestehen muss.

Vor allem aber herrscht da die panische Angst davor, die Linie zu überschreiten die unsere Herren und Meister hinter den Kulissen uns durch ihre pausenlose Gehirnwäsche mit ihrem kostspielig fabrizierten Evolutionsgesülz eingeprägt haben, die sich die meisten Leute ebenso wenig weigern anzuzweifeln, wie unsere Vorfahren sich geweigert hätten „Heil Hitler!“ zu schreien.

Aber die Taktik Hitlers funktioniert im 21. Jahrhundert besser denn je, und in keiner anderen Hinsicht so effektiv wie auf die Evolutionslehre: „Wenn du den Leuten eine Lüge auftischen willst, dann lass es so eine dreiste Lüge sein, dass es ihnen nicht im Traum einfallen würde, dass du so abgebrüht sein könntest eine dermaßen große Lüge in die Welt zu setzen“ (in’s moderne deutsch übertragen)…

Und genau wie damals tun die Leute immer noch das gleiche: Sie schlucken und schlucken und schlucken…

…bis das Gift ihnen im Hals stecken bleibt.

(Und wer nicht schluckt, bekommt die neue Judenbinde: das Label „Sekte.“)

Wer hat denn hier Luft im Hirn?

Juni 10, 2009 von flusenfalle
Vom Aussterben bedroht: Homo Minus Abituriensis

Vom Aussterben bedroht: Homo Minus Abituriensis

Ich hab über’s Wochenende gans fiel gelernt fon meine Schwester.

Meine Schwester hat nemlich ‘n Abi.

Wenn man Abi hat is man schlauer alz wie die andern.

Dann glaubt man an die Ewelluzion.

Das heist, alles wird immer besser. Gans von selber.

Dann weis man wenn einer gähnt, das kommt noch aus den Uhrzeiten. Nemlich weil dann verschaffst du dir einen Forteil über die andern weil du dann mehr Luft has im Gehirn oder so. Oder mehr Süßstoff. Neee, warte: Sauerstoff.

Das is wissenschaftlich erwisen.

Sacht sie.

Das weiß alles meine Schwester. Weil die hat nemlich ‘n Abi. Dann sagt sie immer: „Wer hat denn hier das Abi?“

Weil sie is’ schlauer alz wie die andern.

Und dann sacht mein Pabbi, „Ja das seh’ ich auch, das alles besser wird.“

Aber er meint das ironisch.

Aber Babsi – mein Schwester – weis dass ja nich alles besser wird. Sondern nur die mit Abi.

Wir anderen müssen aussterben.

Ich freu mich schon auf’s aussterben.

Birgit – das mein Frau – hat übrigenz auch Abi. Aber sie willesnich. Sie hat gesacht, filleicht kann sie’s ja der Babsi schenken.

Dann hat sie 2 Abis. Filleicht wirt sie dann ja noch schlauer.

Der sprechende Affe

Dezember 28, 2008 von flusenfalle
Unser Ur-urenkel?

Ein Blick in die Zukunft: Unser Ur-urenkel?

Na klar glaube ich an die Evolution. Das tut ja wohl jeder. Schließlich sehen wir ja auch täglich wie sie in der Natur funktioniert: Das ist so wie mit den Heino-Platten die unsere Omas, und die Dieter Bohlen Hits die unsere Mütter gehört haben: Wer die nach dem 2456. Mal nicht auswendig konnte, der war einfach verhaltensgestört, auch wenn das Auswendiglernen unfreiwillig und unter Wutkrämpfen stattfand.

Was die wenigsten Leute jedoch über die Evolution wissen, ist, dass sie manchmal auch Rückschritte macht. Das ist so wie bei Autos (was ja manchen Fahrern bis heute auch noch verborgen blieb): sie haben auch einen Rückwärtsgang, was bedeutet, man kann damit auch rückwärts fahren, und muss demnach nicht unbedingt 2 Meter Abstand zum vor sich parkierenden Auto lassen (Sag’ das mal unserem Nachbarn!).

Und so ist es auch mit der Evolution. Sie hat einen Rückwärtsgang. So ist es z.B. eindeutig bewiesen (wie ja alles an der Evolution, denn sonst hätte man ja wohl nicht die Frechheit, uns das Gesülze von früh bis spät vorzusingen), dass Wale einst zu Landtieren mutierten, und dann wieder zurück in’s Wasser marschierten. Ihr könnt euch das bestimmt gut vorstellen, Kinder!

Nun, meine persönliche Theorie, auf meinen persönlichen Beobachtungen (wie z.B. dem Parkierverhalten meines Nachbarn) basierend, ist die, dass wir uns gerade mal wieder in einer solchen Rückwärtsphase der Evolution befinden. Das heisst, so wie einst der Wal wieder freiwillig in’s Wasser marschierte (obwohl der Döspaddel es sicher hätte riechen können, dass die Landbewohner einst die Erde dominieren und ihn ausrotten würden), so mutiert der Mensch gerade wieder freiwilling zum Affen: Chimpansus Erectus = Der sprechende Affe: unser Nachfahre.

So hat zum Beispiel die Biologielehrerin meines kurz vor dem Abitur stehenden Sohnes noch nie von dem Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution gehört (wie wahrscheinlich 99% der Biologie unterrichtenden Leser dieses Blogs auch nicht), sondern plappert jeden Morgen nur munter das nach, was ihr selbst dereinst eingetrichtert wurde, ungeachtet etwaiger neuer Erkenntnisse der Wissenschaft, wie z.B. der Widerlegung der Darwinschen These (der übrigens den Beginn unserer Mutation zum C.E. markierte, was man auch schon genau an seinen Gesichtszügen erkennt), dass Materie plus Energie (auf deutsch: Urschleim, Blitz rein, fertig) genügte um Leben hervor zu bringen. Es stellt sich nämlich heraus dass die Evolution aus dem selben Grund nicht funktionieren konnte, aus dem sie gerade wieder den Rückwärtsgang einlegt: So wie bei uns ohne Moos nix los ist, so läuft bei Mutter Natur und Tante Evolution nämlich auch nüscht ohne Information.

Für Mitglieder der jüngeren Generation will ich versuchen zu erklären was das war, Information. Ah, ich weiss: Information war so etwas ähnliches wie „Texten.“ Nur dass man dabei nicht nur sinnlose und willkürlich aneinander gefügte Worte von deinem Handy zu dem deiner 3 Bänke weiter sitzenden Schulkameradin transferierte, sondern Dinge die man tatsächlich wissen musste um zu überleben. (Wissen war übrigens etwas, das vor langer Zeit auch noch in Schulen vermittelt wurde, aber das war vor der Rückwärtsmutation in der wir uns gerade befinden).

Wie zum Beispiel: „Ey, Alter, fahr’ nich’ mit deinem Skateboard gegen die Wand, sonst siehst du hinterher Scheisse aus.“

Information enthielt Fakten, die man zum Leben brauchte. Und das geht ständig in jeder einzelnen Zelle ab (das sind winzigen Dinger aus denen unser Körper und alles was lebt besteht), und zwar mega-heftigst. So ungefähr wie bei einem Computer, nur eben dass in der Zelle nicht nur Spiele laufen wie „Der letzte Zombiekiller“ und „Mach sie alle tot,“ sondern auch nützliche Dinge wie 1+1=2 (Keine Angst, das werdet ihr auch noch lernen, spätestens sobald die Evolution wieder ihren Vorwärtsgang gefunden hat, falls das je der Fall sein wird).

Jemand hat sogar gesagt, dass so viel Inforrmation in einer einzigen Zelle steckt, dass wenn man die in Bücher fassen würde (das waren Dinger mit denen man Information übermittelte, vor Handys und Email und so), könnte man aus den Büchern einen Turm bis zum Mond bauen und zurück. Also genug Info für Unmengen von Computerspielen…

Aber ich will ja jetzt hier nicht weiter rumstressen und eventuell auch noch den Lauf der Evolution beeinträchtigen, denn die hat ja schließlich ihr Ziel vor Augen: den Chimpansus Erectus. Wie ein altes schlaues Buch (Beschreibung von „Buch“ siehe oben) mal sagte: Es gibt nichts neues unter der Sonne.

Es war alles schon mal da: im Fernsehen. So wie der Film in dem New York unter Schnee und Eis verbuddelt war und im Winter darauf isses auch echt passiert, und es war arschekalt. Zwar nicht in New York, aber in unserm Dorf. Naja, und das mit der Evolution ist so wie in dem Film „Planet der Affen.“ Da liefen die Affen auch labernd rum. Also, irgendwie freu’ ich mich sogar schon ein bisschen drauf. Endlich wieder von Ast zu Ast schwingen können (falls wir noch ein paar Bäume stehen lassen). Hach, die Evolution is’ herrlich (äh, ich mein’ super cool, oder voll krass, oder so)!

Die große Lüge 2

Dezember 28, 2008 von flusenfalle

All Alone Out There

Die Fortsetzung der großen Lüge, nach der Verkündung von, „Es gibt keinen Sinn des Lebens,“ lautet, „Ihr seid ganz allein: kein Gott irgendwo da draußen der sich um euch schert, und auch keine Engelein. Schaut euch doch mal um im Weltall: gähnende Leere“ (Denn unser braver Evolutionist glaubt ja auch nur brav an das was er sieht).

Weil man also – laut Evolution – mutterseelenallein durch ein sinnloses Leben wandelt, muss man sich auch zuerst „eine Existenz aufbauen, “ d.h., Geld, und damit, sich seinen Platz im Spiel des Lebens verdienen, denn umsonst bekommt man vielleicht Luft, aber auch das könnte sich bald ändern.

Eine Existenz die man sich erst aufbauen muss setzt also voraus dass man vorher – bevor diese „aufgebaut“ ist, quasi nicht existent ist, was wiederum bedeutet, als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zählst du erst wenn du tüchtig Schotter beisteuerst, denn „Geld regiert die Welt“ (und ganz gewiss die des Evolutionisten, denn ohne Moos wär’ nix los mit dem Urknall, und der ganze Verein von Pseudowissenschaftlern die um das Evolutionsgespenst Ringelrei tanzen, würden in das Nichts zurück kehren aus dem sie ihrer Meinung nach einst kamen).

Der große kommende Führer der neuen Weltordnung wird laut biblischer Vorhersagen ein „großes Maul“ besitzen mit dem er „ungeheurliche“ Reden gegen den Allmächtigen schwingen wird, denn schließlich möchte er ja Denselben von Seiner Vorrangsposition zumindest hier auf Erden ablösen. Man kann sich schon vorstellen wie das tönen mag: „Wo war der ‘Allmächtige’ als 6 Millionen Juden im 3.Reich umkamen? Wo war Er als diese und jene Katastrophe über die Menschheit hereinbrach?…“

Nun, Er war dort wo Er die ganze Zeit war, Dummerchen, in der Dimension aus der wir herkommen, und hat leider mit ansehen müssen wie wir die Konsequenzen unserer eigenen Blödheit ernten, auf so Hampelmänner wie dich reinzufallen, denn schließlich muss er uns ja unser „Ihr werdet wie Götter sein“-Spielchen bis zum bitteren Ende spielen lassen, damit wir ein für alle Mal begreifen, dass Erleuchtung nicht die künstliche Plastikversion luziferischer Qualität á la Illuminati bedeutet.

Allerdings wird, wie es aussieht, zunächst die breite Masse auf die antichristlische Masche hereinfallen, so nach dem Motto, „Der König – äh, Gott – ist tot, es lebe der König, äh, der neue ‘Obermacker’!“ Ob das Resultat dann so paradiesisch sein wird wie sich vielleicht manche das selbstgemachte Utopia vorstellen, wird sich dann zeigen.

Zumindest wird das Leben für kurze Zeit einen provisorischen „Sinn“erhalten, nämlich dem neuen Führer dienen zu dürfen, und brav weiter als Batterie in der Maschine seinen Dienst zu verrichten. Bestimmt wird es auch nette Belohnungen dafür geben, ähnlich wie die Bonusse, die Archäologen und Paläonthologen erhalten wenn sie mal wieder ein Stück von einem Affenkiefer oder Wildschweinbeckenknochen finden, der zweifellos als unser Urahne deklariert wird. Können wir bitte den nächsten „Lucy 2″ nennen, so wie „Lucy in the Sky with Diamonds?“ (Was für ein Zufall, dass immer gerade das Lied im Radio läuft, wenn ein neuer Vorfahr der Menschheit entdeckt wird, mit dem die Beatles die Rückkehr Luzifers anpriesen)…

Einst ist sicher: selbst glauben tut der Teufel seinen Bockmist nicht. So blöd können nämlich wirklich nur Menschen sein. Wobei man natürlich, wie wir von Bonhoeffer gelernt haben, die Dummheit als Feind des Guten nicht unterschätzen darf. Tarnt man dann dieselbe noch als „Wissen,“ und macht gar noch eine ganze „-schaft“ daraus, hat man die perfekte Waffe gegen alles was Gott nach Seiner Arbeit für „gut“ befand, und den perfektesten Weg zur Selbstzerstörung den sich das Böse für die Menschheit nur erträumen hätte können.

Es ist so wie die Band Jethro Tull in den 70er Jahren in ihrem Hit „Locomotive Breath“ sang: „Old Charlie (Darwin) stole the handle, and now the train it won’t stop going, no way to slow down…“ Seit Darwin die erste Seite der Bibel zunichte gemacht hat, rast der Zug der menschlichen Ideologie der „Selbstschaffung“ und der ganzen dazu gehörigen Sinnlosigkeit hinab in die Dunkelheit, und nichts wird ihn aufhalten bis er den Abgrund erreicht hat.

Dort wird der Schöpfer dann wohl Selbst die Einzelteile aufsammeln müssen und das Beste aus dem machen, was von Seiner Schöpfung übrig blieb, aber diesmal halt mit Wahrheit statt Ammenmärchen in den Textbüchern, und – wovon ich überzeugt bin – stärkeren und beständigeren Werten als jene Fetzen Papier denen heute alle hinterher rennen, und für die sie so bereitwillig ihren eigenen Verstand verkaufen. Eine neue Welt in der der Mensch wieder als Mensch gilt, statt als Tier, und somit auch wieder Frieden herrschen kann zwischen ihm und der Schöpfung. Ende gut, alles gut.

Die große Lüge

Dezember 18, 2008 von flusenfalle

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Die große Lüge, das Fundament der Scheinrealität die uns „die Maschinen“ vorgaukeln wollen um die Menschheit weiterhin als Sklaven zu halten, lautet:

„Es gibt keinen Sinn des Lebens!“

Zwar wird diese Lüge nicht so dreist phrasiert, aber sie wird uns unaufhörlich, in kleinen Portionen eingetrichtert:

Jeden Morgen in der Schule, im Biologieunterricht, Geschichtsunsterricht oder in dem was einst „Geographie“ genannt wurde, wird uns eingebleut, dass wir nur ein bedeutungsloses Nichts in einem zufällig entstandenen Universum sind. Mit jeder Illustrierten die wir aufgreifen, in der ein weiterer „Beweis“ für diese „Tatsache“ dargelegt wird, und jeden Abend im Fernseher, wenn uns ernsthafte, „wissenschaftliche“ Stimmen das Mantra immer und immer wieder einflößen, dass wir nichts sind als ein Produkt eines zufälligen Prozesses der uns über Milliarden von Jahren zustande brachte, mit nur einem einzigen Sinn und Zweck: „Schaffe, schaffe, Häusle baue,“ oh, und natürlich: Steuern zahlen!

Irgendwie und irgendwas konsumieren, damit die Maschine auch ja weiter rollt.

Die rote Pille steckt genau vo deiner Nase. Hast du den Mut dazu, zur Abwechslung mal die Wahrheit zu schlucken?

Die Wahrheit, die im krassen Gegensatz zum Dogma unserer Zeit von „Absolut nichts hat einen Sinn“ steht, lautet: „ALLES hat einen Sinn und eine Bedeutung.“

Dir Wahrheit ist allerdings auch, dass du in deinem gegenwärtigen Zustand blind und taub bist für diese Wahrheit, und unfähig, den Sinn, ja selbst das Konzept selbst von Bedeutung zu erkennen. Du siehst es einfach nicht. Und selbst wenn du hören könntest wie jemand sie beschreibt, müsstest du erst lernen, die Worte zu verstehen, denn, „Worte, was sind das?“

Das falsche Evangelium der Bedeutungslosigkeit das uns tagtäglich verabreicht wird, macht uns immun gegen die Wahrheit, das Konzept von Bedeutung, und allem was damit zusammenhängt. „Ich konsumiere, also bin ich,“ ist die einzig geltende und relevante Lebensphilosophie, und alles was du als winziges Zahnrad in der Maschine wissen musst.

Die große Lüge ist die hirnlose Weißglut eines Keifers wie Richard Dawkins, der in seinem Hass auf Gott und alle die an Ihn glauben es vorzieht zu glauben dass wir von Ausserirdischen abstammen, die wiederum durch Evolution entstanden sind, nur um zu vermeiden dass auch nur ein Hauch von der Wahrheit durchsickern könnte die die Menschheit befreien könnte, die besagt dass das Leben und alles darin einen Sinn und Zweck hat, denn Jemand mit Gott sei Dank mehr Hirn als Dawkins, hat all dies „ersonnen“ und es zu einem bestimmten Sinn und Zweck bestimmt, selbst wenn es die selbsternannten Weisen und Gelehrten vorziehen, in die bodenlose Tiefe der Bedeutungslosigkeit des Zufalls zu taumeln.

„Dummheit ist ein größerer Feind des Guten als die Bosheit selbst,“ (D. Bonhoeffer), und die absichtliche Ignoranz der Pseudowissenden des 21. Jahrhunderts ist die größte Trumpfkarte die das Böse je in der Hand hielt.

Es feiert eine Orgie nie dagewesenen Ausmaßes, trunken bis zum Übergeben am Wein der Ignoranz, die sich so feierlich „Wissenschaft“ nennt.

Und die Kirchen? Genau wie die religiösen Leiter Palästinas vor 2000 Jahren, „blinde Führer der Blinden,“ die selber in die Grube fallen, und selber Opfer der großen Sucht nach Ignoranz werden, indem sie aus ihrer Lust nach Konsum und aus ihrer Habgier heraus ihr eigenes Evangelium so zurecht biegen, dass es mit der großen Lüge übereinstimmt: „Es mag zwar einen Gott geben, aber wo der ist weiss niemand, und euer Vater ist immer noch der Zufall, also springt ja nicht aus der Reihe!“

„Unwissenheit ist Wonne,“ sagen sie, genau wie der Verräter Cypher, der durch Verrat seinen Platz in der Matrix wieder zurück erkaufen will, und lieber die Leiher der Maschinen spielt, als ein Leben in Freiheit zu leben.

„Selig sind die Kriegstreiber! Selig sind die Reichen und Mächtigen! Selig sind die da lügen und euch und euren Kindern die Essenz des Lebens aussaugen, indem sie es tagtäglich eines Sinnes berauben.“ So lautet das neue Evangelium im Dienste der großen Lüge, das die große Hure auf dem Rücken des Tieres reitend verkündet: „Es lebe das Tier, es lebe der Gott dieser Welt, komm’, nimm noch einen Schluck von meinem Wein, er lässt dich vergessen dass du irgend jemand oder irgend etwas bist!“

Kein Wunder spricht Christus dass er eine so lauwarme Kirche aus Seinem Munde ausspeien wird. Es wird einem regelrecht übel von solch lauwarmem Mischmasch aus Lüge und Wahrheit, das vielleicht noch größeren Schaden anrichtet als die Lüge selbst, da es einem regelrecht den Appetit auf Wahrheit verdirbt. Wer will schon etwas von Christus wissen, wenn auch nur die enfernteste Ähnlichkeit besteht, zwischen Ihm und denen die sich Christen nennen?

Egal wie oft sie sich als Christen oder „Verteidiger der Wahrheit“ oder „der Freiheit“ ausgeben, oder als von Gott gesandte, und fliegenden Schuhen so geschickt ausweichen wie Neo Patronen, man mag zwar blind und taub sein, aber der geistige Gestank den diese Leute abgeben, verrät und entlarvt sie als etwas anderes als das was sie vorgeben zu sein.

Trotz ihrer scheinbaren Allmacht und Allgegenwart ist die große Lüge verwundbar. Ihre Achillesferse ist ihre Eigenschaft als Lüge, denn es kommt nicht darauf an wer das größere Maul oder den größeren Knüppel hat, wie sie uns mit ihrer Theorie des „Überlebens des Stärkeren“ weis machen will, sondern auf die Qualität der Information, die in jeder einzelnen lebendigen Faser oder Zelle steckt. Genauso wenig wie ein Organismus durch Mutation jemals an Information gewonnen hätte, und genauso unsinning wie diese Tatsache die Evolution macht (die sich zudem nichtmals eine Theorie nennen dürfte, geschweidegedenn als die Tatsache verbreiten, als die sie ihre Hohenpriester verkaufen), so düster ist auch die Zukunft der Matrix. Ein miserables Betriebssystem ist letztendlich zum Absturz verurteilt, und ein System das auf Lügen aufgebaut ist, hat keine Zukunft.

Die Wahrheit kommt unaufhaltsam auf Euch zu, und niemand wird ihr entrinnen können. Man kann sie annehmen, oder sich von ihr zerquetschen lassen.

Die letzte Stunde der großen Lüge hat geschlagen.

Die Entstehung des Lebens und all dessen was dazu gehört

Dezember 2, 2008 von flusenfalle

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(Anmerkung: Obwohl der nun folgende Tatsachenbericht auf wahren Begebenheiten beruht, so wie sie uns und unseren Kindern seit der Stunde unserer Geburt tagtäglich im Geographie-, Biologie-, Geschichts-, ja sogar im Religions-Unterricht, sowie in jedem einzelnen Naturdokumentarfilm der je ausgestrahlt wurde, eingebleut werden, sind aus dramaturgisch wertvollen Gründen und zum besseren Verständnis, sowie zur erhöhten Glaubhaftigkeit dieses wichtigen Ereignisses kosmischen Ausmaßes einige Details hinzugefügt worden, von deren Authentizität man jedoch genau so ausgehen kann, wie von der des uns bekannten Kerns der Geschichte, äh, des Tatsachenberichts.)

Vor genau 38.721.936.451 Jahren, 5 Monaten, 6 Tagen, 4 Stunden, 42 Minuten und 16 Sekunden, also am Dienstag, dem 12. Juli des Jahres 38.721.934.443 vor unserer Zeitrechnung (die wir bei Gelegenheit mal ändern sollten, da sie ja auf einem Märchen basiert, nicht zu vergleichen mit der Ernsthaftigkeit und Präzision der folgenden, wissenschaftlich bewiesenen Tatsachen), um genau 14 Uhr 35, zog sich die gesamte im Universum vorhandene Masse zu einem so winzig kleinen Punkt zusammen, dass man ihn noch nicht einmal mit Onkel Hermanns Mikroskop das er für 284.-€ bei Ebay erstanden hatte, hätte sehen können. Dabei war es ein wirkliches Schnäppchen gewesen.

Der Punkt, die Mutter, oder Vater (die Gelehrten sind sich nocht nicht völlig einig ob es sich hier um einen männlichen oder weiblichen Punkt handelte, aber es kursiert ein neues Fachblatt darüber dass es sich auch um einen Zwitter habe handeln können) von uns allen, vibrierte 42 Minuten und 18 Sekunden lang vor sich hin bis er sich schließlich entschloss, sich im Kreise zu drehen. Das gefiel ihm so sehr, dass er entschied, dies immer weiter zu tun, und immer schneller, und weil das soviel Spaß machte, explodierte unser Punkt schließlich vor Freude in einem kosmischen Orgasmus und schleuderte die geballte Materie des Universums, die er ja vorher so selbstsüchtig in sich zusammengerafft hatte, wieder hinaus, und zwar diesmal als schöne, leuchtende Kügelchen, die man später Sterne, Planeten und Monde, usw., nennen würde, die sich alle brav weiter im Kreis drehten wenn auch viel langsamer als vorher, als sie noch ein Punkt gewesen waren. Alle, bis auf ein paar widerspenstige Monde und Planeten, die sich schier weigerten, sich in der selben Richtung zu drehen wie die anderen, aber das sollten wir hier eigentlich nicht erwähnen…

Man muss hinzufügen, dass es nochmal genau 18.621.482.197 Jahre, 4 Monate, 3 Tage, 12 Stunden, 8 Miuten und 47 Sekunden benötigte, bis die Planeten und Monde zustande kamen, weil diese wiederum aus den leuchtenden Gas- und Feuerbällen herausgeschleudert wurden, die man Sterne nennt, Sterne, wie unsere Sonne. Am 14. April des Jahres 20.100.452.246, und zwar um viertel vor drei nachmittags, war es endlich soweit: Mutter Erde war entstanden, auch wenn sie damals noch nicht so hübsch anzusehen war wie heute, sondern eher wie ein Häufchen Elend, das simmernd und brodelnd vor sich hin rotierte und erst nochmal ein paar Milliarden Jahre brauchte um sich abzukühlen, da ihr von der ganzen Dreherei doch ziemlich heiß geworden war.

Wie es die Evolution so wollte, kam dann auch irgendwie von irgendwo endlich Wasser her, was natürlich ungemein half, zum Zwecke der Abkühlung, aber auch um mal etwas neues auszuprobieren, denn Mutter Erde hatte so richtig Appetit bekommen auf ein Ursüppchen das sie fortan beschloss, in ihrem Schoße zu präparieren, um zu sehen, was da so alles bei herauskommen würde.

Wenn man Milliarden von Jahren Zeit zum Kochen hat, kann man sich auf so manches Wunder gefasst machen, und am Montag Morgen, dem 8. Mai des Jahres 11.446.464.834 vor Christus, äh, ich meine unserer Zeitrechnung (das müssen wir unbedingt mal ändern) wurde Alvin geboren, die erste kleine Zelle, sozusagen unser Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Suppen-Opa.

Ein paar Chemikalien, die von den umliegenden Felsen herabgewaschen worden waren und sich freudig in der Ursuppe getummelt hatten, wurden an jenem verheißungsvollen Morgen jäh von einem Blitz zum Leben erweckt und würden fortan allen jemals in der Zukunft existierenden Kreationisten und anderen Abtünnigen zeigen was ne Harke ist, indem sie sich in oder zu Alvin vereinten. Alvin sollte nämlich nur der erste sein von einer langersehnten Serie von Bausteinen des Lebens, denn Mütterchen Erde hatte noch so einiges vor.

Wie es Zellen so an sich haben, teilte auch Alvin sich fleissig, und wuchs heran und mutierte schließlich zu einer Amöbe, und weil es so alleine doch anfing etwas langweilig zu werden, vermehrte er sich fleissig. Wie Kinder nunmal so sind, haben sie es ziemlich schnell satt, so zu sein wie ihre Elten, und so beschloss die Amöbe Alfred, ein Urenkel Alvins, eines Tages, dass es doch viel cooler wäre, wenn man sich in der Ursuppe etwas schneller fortbewegen könne und so etwas wie ein eingebautes Paddel hätte, eine Art… Flosse! Ja!

Mit aller Macht konzentrierte sich Alfred auf sein Hinterteil und sprach wie ein besessener buddhistischer Mönch immer und immer wieder darauf ein: „Wachse! Wachse! Wachse!“ Die Wissenschaft ist sich noch immer uneinig ob es aufgrund seiner telekinetischen Fähigkeiten war, oder weil Mutter Erde das monotone Gemurmel Alfreds nicht mehr ertragen konnte, aber nach 7 Monaten, 22 Tagen, 18 Stunden 45 Minuten und 12 Sekunden war Alfred der erste stolze Besitzer einer Schwanzflosse. Angeberisch schwamm er zwischen seinen Kumpels umher, die ihm natürlich kopfschüttelnd den Finger gezeigt hätten, wenn sie einen gehabt hätten, aber das ist ein anderes Kapitel der Evolution.

Das blöde daran, wenn man ein Star ist, und besser als alle anderen, ist dass es ziemlich einsam ist, dort oben auf der Spitze des Ruhmes, und es dauerte ein Weilchen bis Alfred sein größtes Problem gelöst hatte: Wie würde er seine Eigenschaft als erster Minifisch der Geschichte seinen Nachfahren vererben? Schließlich hatte Mutter Erde Mitleid mit ihm und sandte die gute Fee Maradonna zu ihm, (nicht verwandt mit dem argentinischen Fußballer), die ihren Zauberstab auf eine attraktive Amöbin namens Elfriede richtete, die daraufhin mit der selben Schwanzflosse ausgerüstet war wie Alfred. Maradonna spielte noch mit der Idee zwei Wölbungen auf Elfriedes Brustbereich anzubringen, entschied sich jedoch in letzter Minute, „Ne, das heb’ ich mir für später auf“ und rief dann augenzwinkernd den lusterfüllten Teen-Amöben zu, „Seid furchtbar und mehret euch,“ womit auch geklärt wäre, woher dieser historische Ausspruch tatsächlich stammt, der oftmals von religiösen Fanatikern erstens falsch zitiert, und ihrem zweitens völlig imaginären „Gott“ zugesprochen wird.

Und so nahm die Evolution ihren Lauf. Es war eigentlich weniger der Zufall als die Langeweile, die über kurz oder lang bewirkte dass die ersten Ursuppenfischchen keinen Bock mehr auf das Leben ihrer spießigen Eltern hatten und dank ihrer telekinetischen Fähigkeiten oder Maradonnas Zauberstab (wie gesagt sind sich die Wissenschaftler über jenes Detail noch nicht ganz einig) in alle möglichen Variationen mutierten. Da sie die Regel der Evolution, „das Überleben des Stärkeren“ auch ziemlich schnell gerafft hatten, entwickelten sich regelrechte Gangs von aggressiven Fischchen, die unter der Führung des ersten mit dem bloßen Auge sichtbaren Ursuppenfisches namens Adolf Schittler, ganze Generationen von Ur-fischchen eliminierten und auffraßen, was dazu führte, dass die Fische immer größer wurden, und schließlich die ersten Walfische sich in der nun aus zwecklichen Gründen von der Ursuppe zu Urmeeren herangewachsenen Wasserwelt der Urzeit tummelten. Diese stellten sich jedoch als noch rebellischer heraus als ihre primitiven und winzigen Vorfahren es gewesen waren und führten die erste Rebellion der Luftatmer und Landgänger an, indem sie sich Beine an Stelle ihrer Flossen verpassen ließen (wie gesagt, die Details hierzu sind noch etwas unkklar), und an Land krabbelten, dort eine Zeit lang ihr Unwesen trieben, bis sie auch davon die noch unterentwickelte Nase voll hatten, und wieder zu Meerestieren zurück mutierten.

Die Zeit für das Landleben war noch nicht gekommen. Diese trat erst 4 Milliarden Jahre später ein, nachdem sich eine Generation von gegen den Trend rebellierender Fische für den „Dino-Look“ entschieden hatten, und beschlossen, für ein paar Milliarden Jahre lang das Festland zu tyrannisieren. Durch einen wahrhaftigen Meisterstreich Maradonnas gelang es sogar einigen von ihnen, ihre Schuppen in Federn zu verwandeln, um sich von nun an als neue Gattung, deren Name auf ihrer Lieblingsbeschäftigung basierte, auch in den Lüften zu tummeln.

Aber den bedeutenden Meilenstein der Evolution legten dennoch die Landbewohner. Da die gefräßigen Riesenechsen ihre Umgebung langsam kahl gefressen hatten und aufgrund ihrer Größe immer wieder Opfer von lästigen Meteoritenschwärmen wurden, die zu jener Zeit noch öfter auf die Erde nieder prasselten, bevor Mutter Natur lernte dass Regentropfen doch eigentlich viel praktischer seien als tonnenschweres Geröll aus dem Weltall, entstand die „Weniger ist mehr“ Bewegung unter den Dinosaurieren, die fortan zu kleinstmöglichen Säugetieren mutierten. Man hatte die Fee Maradonna gebeten, eine Nahrungsquelle zu erfinden die es zumindest Minderjährigen ersparen sollte, sich von frühester Kindheit an auf die ständige, lästige Nahrungssuche zu machen. Prompt griff Maradonna auf ihre alte Idee mit den Brustwölbungen zurück und sprach, „Es werde Milch,“ und siehe es ward Milch, worüber die Urmäuse zunächst recht glücklich waren.

Aber das Glück währte nicht lange im Ursäugerparadies. Einige Arten die darauf bestanden, ihr Dasein als Reptilien fortzusetzen sähten Unzufriedenheit unter den Säugern und redeten ihnen ein, zu höher entwickelten Arten zu mutieren. Trotz wiederholter Proteste der Opfer und zahlloser Erinnerungen an die Tatsache, dass bei Mutationen Information verloren geht, statt gewonnen wird, gaben einige Säuger schließlich dem Druck der beinlosen Reptilien nach und mutierten in alle möglichen Arten.

Es waren meist jene Samen der Unzufriedenheit, die der Evolution ihre treibende Kraft gaben: der einen Art war der Hals zu kurz, also mutierte sie zur Giraffe, der anderen war die Nase zu kurz und die Ohren zu klein, und überhaupt wollten sie größer sein als alle anderen, also mutierten sie – und dass trotz des Gemunkels, dass Mutationen laut Beobachtungen immer nur schadhaft und nie für die Natur von Vorteil seien – zu Mammuts und später der rasierten, und etwas zivilisierteren Variante, den Elefanten.

Zwischendurch hatte Mutter Erde sich einen Scherz mit ihrer Brut erlaubt, und dem dschungelhaften Treiben durch eine kühle Auszeit, die sie – den Trends der Epoche entsprechend, „Eiszeit“ taufte (ein Werbeslogan der heute noch benutzt wird), Einhalt gebot.

Schließlich war – so dachten sich Mütterken Erde und Cousine Maradonna – die Zeit reif für ihr Meisterwerk. „Tiere sind doof“ spotteten sie untereindander. „Wir brauchen was gescheiteres.“ Und so experimentierten sie ein paar Hundertausend Jahre lang mit einer zweibeinigen Säugetierart herum, die sie zwar voll affig fanden, aber ihnen soviel Humor bereitete, dass Maradonna ständig mit dem Ellbogen auf Mutter Erde einstieß und ausrief, „Mensch, sind die nich’ irre?“ Als sie bemerkte, was sie da gerade gesagt hatte, wusste sie, was zu tun war: Sie holte den Rasierapparat aus Onkel Hermanns Tasche (den er für 25.-€ bei eBay erworben hatte; „Ein echtes Schnäppchen, sage ich euch,“ pflegte er zu prahlen), und machte sich über eines der Affenpaare her, das anmutig mit seinen Genitalien spielte, rasierte es von Hals bis Fuß und sprach zu dem mit den größeren Genitalien ausgestatteten Affen: „Sag’ mal was!“

„Mamma!“ antwortete dieser. „Da müssen wir noch ein bisschen dran feilen,“ zwinkerte Maradonna Mutter Erde zu, „Aber es ist doch schon mal ein Anfang.“

Nun, wir alle kennen den Rest der Geschichte, wie Adam liebevoll die Keule in der rechten, und die Haare seiner geliebten Eva in der linken, bis auch diese lernte, aufrecht zu gehen, sie von Höhle zu Höhle schleifte, bis sie alle Höhlenwände die ihnen zur Verfügung standen bekritzelt hatten; wie sie mit Hilfe des Feuers und des Rades die Tierwelt eroberten, sich aus ihnen Klamotten machten (oder sie platt walzten), ihre ersten Apfelbäumchen pflanzten (obwohl manche munkeln dass dies ein ernsthafter Fehler gewesen sein soll), und sich ihre Nachfahren von fortan, brav nach dem ewigen Gesetz von Mutter Natur, (der wohl strengsten der heiligen femininen Dreifaltigkeit), „Der Stärkere überlebt,“ gegenseitig die Köpfe einschlugen; und sie lebten und mordeten glücklich weiter bis an den heutigen Tag.

Und wenn sie nicht gestorben sind, mutieren sie noch heute.